Stadtbewohner im Aufwind
Gottesanbeterinnen kann man seit wenigen Jahren an vielen Stellen in Neustadt finden.
Waschbären und Minks wurden aus Pelzfarmen freigelassen und gefährden viele heimische Arten.
Mönchsgrasmücke heißt der häufigste Vogel der Neustadt, erkennbar an seiner schwarzen Kappe.
Wildschweine fühlen sich vor allem im Bereich des Saugrabens, der nicht von ungefähr so heißt, sauwohl.
Feldhasen sind in Halle-Neustadt zahlreicher als in Kröllwitz.
Wildbienen vermehren sich besonders auf Brachflächen erfolgreich.
Rehe kennen ihr Revier genau und überwinden als Feinschmecker so manchen Zaun.
Füchse durchstreifen vor allem nachts die Stadt nach Abfällen und Kleintieren.
Ringeltauben sind im Stadtteil zur Plage geworden.
Elbebiber lassen sich mit etwas Glück morgens an den Wilden Saalearmen von Peißnitz und Rabeninsel beobachten.
Wanderfalken brüten auf einer der Hochhausscheiben.
Stadtbewohner im Abwärtstrend
Kaninchen, bis in die 1990er Jahre sehr zahlreich, wurden durch die „Kaninchenpest“ in Halle-Neustadt ausgerottet.
Hausrotschwanz - Der Vogel des Jahres 2025 ist selten geworden. Halboffene Nistkästen sind ihm eine willkommene Hilfe.
Sperlinge sind aus dem Stadtteil fast verschwunden. Als Schwarmbrüter brauchen sie die Gesellschaft von Artgenossen.
Krötenbestände schrumpfen. Milde Winter, Parasiten und ausgesetzte Schmuckschildkröten setzen der Population zu.