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Unsere Verantwortung für Halle: Nachhaltigkeit & Klimaschutz

Die GWG Halle-Neustadt steht für nachhaltige Investitionen und für Stabilisierung ihrer Wohnquartiere. Als kommunaler Akteur der Stadt Halle (Saale) und Gründungsmitglied der Energieinitiative Halle (Saale) steht die GWG in besonderer Verantwortung für Klima- und Umweltschutz, soziale Stabilität und nachhaltige Unternehmensentwicklung. 

Die GWG ist seit 2016 Mitglied der Energieinitiative (EI) Halle und dort u.  a. in der Arbeitsgemeinschaft Klimaschutzmanagement und Kommunikation sowie im Lenkungskreis vertreten . Unser gemeinsames Ziel: eine klimaneutrale Stadt bis 2045 zu werden. Mehr Informationen zur Energiewende und Kommunalen Wärmeplanung in Halle: Energiewende in Halle

Symbol Solaranlage
34 Solaranlagen
Symobl LED
5.000 LED-Leuchten
8.000 Quadratmeter
Symbol E-Mobilität
14 E-Fahrzeuge

Unsere Handlungsfelder für Nachhaltigkeit & Klimaschutz

Grüne Dächer

Die GWG setzt auf die Begrünung von Dächern und Fassaden. So wird neuer Sauerstoff produziert. Im Sommer und Winter mindert der Dämmungseffekt den Energieverbrauch in den Wohnungen. Im Gebäudebestand der GWG gibt es elf Häuser mit Dachbegrünung sowie elf Häuser mit Fassadenbegrünung (Stand 06/2026).

Grüne Hausnummer

Die GWG erhielt die Auszeichnung im Wettbewerb „Grüne Hausnummer“, verliehen durch die Landesenergieagentur
Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), für das 2024 als Energie-Effizienzhaus 55 errichtete Mehrfamilienhaus im neuen Wohnquartier Am Mühlwerder. Die Fassade des GWG-Mehrfamilienhauses Böllberger Weg 155-159 wurde zum Beispiel mit aktiv bewässerten Pflanztrögen begrünt.  

Mehr Grünflächen

Die GWG nutzt Grünflächen, um damit dem Artensterben z. B. infolge von Trockenheit entgegenzuwirken. In einzelnen Wohnquartieren hat die GWG eine Fläche von insgesamt 8.000 Quadratmetern mit einer Wildpflanzenmischung aus Kräutern, Leguminosen, Gräsern und Blumen aus gebietsheimischem Saatgut begrünt (Stand 06/2026).

Heizen mit Abluftwärme

In allen vier Punkthochhäusern (514 Wohnungen) in Halle-Neustadt wird die Abluftwärme zum Heizen genutzt – womit ein Drittel weniger Heizenergie benötigt wird als vorher.

Mehr als 30 Solaranlagen

Auf unseren Gebäuden produzieren bereits 34 Solaranlagen Wärme und Strom. Auf dem Dach der Traberstraße 2-22 wird im Jahr 2026 eine weitere Solaranlage fertiggestellt.

16 Wärmepumpen im Einsatz

Am Steintor 2 arbeiten zwei Gas-Wärmepumpen und im neuen Wohngebiet Am Mühlwerder sind es fünf Wärmepumpen bei den Einfamilienhäusern, acht Wärmepumpen bei den Doppelhäusern und eine Wärmepumpe beheizt die Säle des Kaffeegartens (Stand 2026). 

Energieeffizienzklasse C

93 % unserer Wohngebäude haben eine gute bis sehr gute Energieeffizienzklasse. Alle 125 Halle-Neustädter Gebäude sind modernisiert und ein Großteil davon wurde in den letzten zehn Jahren wiederum energetisch aufgewertet.

E-Mobilität

Die GWG nutzt innerhalb des Fuhrparks mittlerweile acht Elektro- sowie zwei Hybrid-Fahrzeuge. Für unsere Hausmeister und Haustechniker stehen vier E-Bikes zur Verfügung (Stand 06/2026). 

LED-Treppenhausbeleuchtung

Der Austausch herkömmlicher Glühlampen gegen LED-Leuchten ist in unseren Treppenhäusern bereits zu 75 Prozent erfolgt. Durch den geringeren Stromverbrauch und die Einzelschaltung der Leuchten werden bis zu 90 Prozent weniger Strom für die Treppenhausbeleuchtung benötigt (Stand 06/2026). 

GoGreen Plus-Zertifikat 2025

Durch den Einsatz von ePost konnten 589,71 kg CO2e im Jahr 2025 eingespart werden – mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor. 

Was bedeutet das „e“ in CO2e? Das „e“ steht für engl. equivalent (dt. Äquivalent) und umfasst neben Kohlendioxid auch andere Treibhausgase wie Methan sowie Emissionen aus der Kraftstoffherstellung, dem Transport und der Kraftstoffverbrennung. 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Eine professionelle arbeitsmedizinische Betreuung, höhenverstellbare Schreibtische, die Möglichkeit einer Zusatzversicherung zur besseren Gesundheitsvorsorge und ein Zuschuss für Bildschirmbrillen sind nur einige Beispiele des betrieblichen Gesundheitsmanagements der GWG. Hierunter zählen auch die 11 Resilienzlotsen des Unternehmens und der jährliche stattfindende Gesundheitstag mit Ernährungsberatung und Präventivangeboten. Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger Baustein der sozialen Nachhaltigkeit bei der GWG. Es stärkt die Gesundheit und Resilienz der Mitarbeitenden, fördert ihre langfristige Arbeitsfähigkeit und unterstützt eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmenskultur.

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen

Darunter zählen flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten bis 2 Tage pro Woche, die Möglichkeit des JobRad-Leasings oder auch freiwillige, soziale Leistungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, z. B. Geschenkgutscheine zur Geburt, zum Kindertag, zur Einschulung, zur Eheschließung und einiges mehr. 

GWG-Resilienzlotsen

Unsere geschulten Resilienzlotsen – aktuell 11 Kolleginnen und Kollegen – unterstützen bei Bedarf die mentale Gesundheit aller Mitarbeitenden. Sie bieten Unterstützung an, sich in Stresszeiten zu reflektieren und für die eigene mentale Gesundheit nachhaltige Strategien zu entwickeln. 

Lokale Wirtschaft stärken

Bau- und Wartungsverträge werden zu knapp drei Viertel an Firmen aus Sachsen-Anhalt vergeben und davon wiederum zwei Drittel an hallesche Unternehmen (Stand 12/2025).

Halle auf dem Weg zur Klimaneutralität 

Deutschland hat sich ein großes Ziel gesetzt: Bis 2045 soll unser Land klimaneutral sein. Auch unsere Stadt Halle möchte dieses Ziel erreichen – und zwar schon vor 2045.

Damit das gelingt, arbeiten viele wichtige Akteure in unserer Stadt zusammen: die Stadtwerke, Wohnungsunternehmen, Forschungseinrichtungen, die Industrie und die Stadt Halle selbst bilden das Klimabündnis „Energie-Initiative Halle“. Auch die GWG Halle-Neustadt ist seit Anfang an dabei. 

Kommunale Wärmeplanung (KWP)

Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Wärmewende. Die derzeit überwiegend gasbasierte Wärme- und Warmwasserversorgung der Stadt muss bis 2045 Schritt für Schritt auf regenerative Energiequellen umgestellt werden. Die Partner der Energie-Initiative bekennen sich dazu, auch in Zukunft auf Fernwärme zu bauen und unterstützen den Ausbau der erneuerbaren Energien. Als erste Stadt in Sachsen-Anhalt erstellt Halle dafür einen kommunalen Wärmeplan (KWP).  

Der Kommunale Wärmeplan zeigt, wie jedes Gebäude in den nächsten Jahren klimafreundlich beheizt werden kann und bietet Orientierung für alle, die ihr Zuhause fit für die Zukunft machen wollen.

Die nachhaltige Wärmeversorgung soll nicht nur klimaverträglich, sondern für Verbraucherinnen und Verbraucher auch sozialverträglich und finanziell tragbar sein. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, bedarf es einer gesamtstädtischen Strategie. Die „Roadmap <2045“ ist ein gemeinsames Projekt aller Partner der Energie-Initiative Halle (Saale) und der Fahrplan für die Energiewende in Halle.  

Was bringt die KWP?

  • Zukunftssicherheit: mehr Unabhängigkeit von Preisschwankungen und fossilen Importen aus anderen Ländern
  • Transparenz und Planbarkeit: wertvolle Orientierung für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer für den Umstieg auf klimafreundliches Heizen
  • Soziale Verträglichkeit: Übergangsfristen und Unterstützung, damit die Umstellung für alle bezahlbar ist
  • Klimaschutz: weniger Kohlendioxid (CO₂), saubere Luft, besseres Stadtklima

Die KWP im Video kurz erklärt

Der Kommunale Wärmeplan für Halle (Saale) ist ein komplexes, strategisches Instrument, mit dem die Stadt die kommunale Wärmeplanung strukturiert angeht. Im Video wird die KWP für Halle (Saale) Schritt für Schritt erklärt.

Video ansehen

Weiterführende Informationen:  Energie-Initiative Halle

Broschüre zum Download

Unser Halle soll klimaneutral werden PDF 5 MB